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Wenn Sie Ihr eigenes Geschäft aufbauen, ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie an Punkte kommen, die Sie maximal herausfordern. Oft sind es genau diese Punkte, die entscheiden, ob das Unternehmen überlebt oder mal gelebt hat. In einem vorherigen Blog habe ich aus einem Buch zitiert, in dem es heißt: „Erfolg ist, das zu bekommen, was man haben will.“ Daraus ergeben sich für mich drei Möglichkeiten erfolgreich zu sein. Die erste ist, weniger haben zu wollen, folglich bescheidener zu leben. Die zweite Möglichkeit ist mit Anstrengung verbunden. Sie beinhaltet die aufgewendete Arbeit, um gesetzte Ziele auch wirklich zu erreichen. Die dritte Möglichkeit ist ein Weg der Balance zwischen einem bescheideneren Lebensstil und dem Erreichen von Zielen.

Balance halten

Der dritte Weg scheint mir der natürlichste zu sein. Letztendlich ist die Balance immer der natürlichste Zustand. Das Leben ist eine Balance zwischen geboren werden und sterben. Nicht nur zum Zeitpunkt der Geburt und des Todes, sondern auch jederzeit dazwischen. An dieser Stelle könnte ich den Blog eigentlich schon beenden, wenn es nicht das Ungleichgewicht gäbe.

Drei Tipps für innere Balance

Gerade in Situationen, die uns maximal herausfordern, ist es leicht, die Balance zu verlieren. Es vermischen sich Gefühle und plötzlich verwechseln wir Stolz und Angst mit Bescheidenheit (die sogenannte falsche Bescheidenheit) oder Zielstrebigkeit mit Gier. Was können wir also tun, um nicht in einem Strudel von Emotionen, schwächere Entscheidungen zu treffen? Mir kommen drei Dinge in den Sinn, die mir helfen:

  1. Inne halten
  2. Mich an Momente erinnern, in denen eine schwierige Situation bewältigt wurde
  3. Mich neu positionieren

Zu dem ersten Punkt will ich hier nur sagen, dass Pausen ein entscheidender Teil des Lebens sind. Auch der dritte Punkt enthält Stoff für mehrere weitere Blogartikel. Befassen wir uns also mit dem zweiten Punkt. Ich glaube es ist sehr wichtig, dass wir uns in Stresssituationen an unsere Erfolge erinnern können. Doch dafür müssen wir auch Erfolge schaffen. Und um Erfolg zu haben, müssen wir wissen, was wir wollen. Die Antwort darauf was Sie wollen, tragen Sie mit Sicherheit in sich. Letztendlich entscheidet jeder für sich selbst, ob man in das Unbekannte springt, oder bei Bekanntem bleibt. Der amerikanische TV-Moderator Steve Harvey hat sich diesem Thema in einem kurzen Video angenommen:

Mein eigener Sprung in die Tiefe

Die Essenz: Wer nie von einer Klippe springt, wir auch nie durch die Lüfte segeln. Meine Meinung ist, dass sich das Springen lohnt. Doch ich wusste nicht, ob ich wirklich springen würde, wenn es hart auf hart kommt. Ein Weg mich selbst zu testen und meiner Angst zu begegnen, schien mir ein Bungee Sprung zu sein. Das es nicht irgendeiner wurde, war mir erst klar, als ich mit meines Reisegefährten an der Brücke ankam. Es war die Bloukrans Bridge in Plettenberg Bay, Südafrika. Sie ist mit 216 m die höchste Brücke Südafrikas und der Sprung führt einen in vier Sekunden etwa 160 m in die Tiefe.

Die Momente der Angst und das hochschießende Adrenalin, fühlen sich im ersten Moment nicht schön an, als ich auf der Plattform stand. Das Video wurde angestellt und die Mitarbeiter klopften mir auf die Schulter. Einer sagte: „Big Jump!“ und ich erwiderte kleinlaut: „Ja.“ Danach ein kurzer Countdown: „Three, two, one…“ und ich sprang. Das Gefühl der Angst steigerte sich in Panik, als ich dann in der Luft war und hinunter schaute. Doch als dieser Moment vorbei war und sich die Situation meinem Einfluss entzog, geschah etwas Erstaunliches. Ich genoss jede Sekunde:

Ich wünsche Ihnen eine genussvolle Woche,

Dr. Ben Hartwig

Neuroplay-Events

  • Workshop (Resilienz und innere Stärke):
    • Am 04.11.17 und 05.11.17, je 10 – 17 Uhr in Köln / Anmeldung E-mail an ben@neuroblitz.de
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