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Dieser Blog beschäftigt sich mit einem der wichtigsten Themen meiner Trainings. Was mache ich, wenn ich an einen Punkt komme, an dem es nicht mehr weiter zu gehen scheint? Wir alle haben vermutlich schon Situationen erlebt, in denen es peinlich wurde, in denen wir uns innerlich nicht wohl gefühlt haben, in denen wir eine Antwort nicht wussten, oder in denen es schien, als gäbe es keine Alternative als zu scheitern. Minuten können sich in solchen Momenten zu gefühlten Stunden ausdehnen. Es gibt jedoch eine Methode die helfen kann. Wir können uns in jedem Moment entscheiden uns neu zu positionieren.

Neu Positionieren

Wenn ich Vorträge halte, sorge ich dafür, dass stets ein Glas Wasser bereit steht. Auf der Bühne suche ich mir Punkte, an denen ich gerne stehe. Wenn ich also in einer Präsentation in eine prekäre Situation komme, kann ich mich physisch neu positionieren, indem zum Wasserglas, oder an eine Stelle auf der Bühne gehe, die mir liegt. Dieser einfache Schritt sorgt dafür, dass sich meine mentale Blockade auflösen kann, allein dadurch, dass ich mich entschieden habe, die Situation für mich angenehmer zu gestalten.

Das Buch

Dazu habe ich in der letzten Woche das Buch „Eine Minute für mich“ von Dr. Spencer Johnson gelesen. Es handelt von mehreren Gesprächen zwischen einem Neffen und einem Onkel. Der Neffe hatte bemerkt, dass sich der Onkel zum Besseren verändert hat. Er schien glücklicher mit sich selbst, seiner Arbeit und auch mit den Menschen in seiner Umgebung zu sein. Das imponierte dem Neffen so sehr, dass er sich entschied, zum Onkel zu gehen, um ihn zu fragen, wie er das angestellt hatte. Der Onkel sagte, dass er damit anfing sich in herausfordernden Situationen, öfter am Tag, eine Minute für sich selbst zu nehmen. In dieser Minute stellte er sich Fragen wie: „Wie kann ich diese Situation für mich angenehmer gestalten?“ „Wie wichtig wird das hier in 10 Jahren noch sein?“

Starke Ideen

Das Buch ist voll mit guten Ideen, von denen ich hier meine drei Lieblingsideen teilen möchte:

  1. Ich behandele mich selber so, wie ich von anderen behandelt werden möchte.
  2. Das Auseinanderklaffen von Erwartung und Realität ist eine Quelle des Schmerzes und wir können lernen ohne die Fantasie absoluter Perfektion auszukommen.
  3. Liebe ist die Abwesenheit von Furcht und Furcht die Abwesenheit von Liebe.

Fazit und ein Beispiel

Mein Fazit ist, dass es sich lohnt dieses Buch zu lesen, da es mich in einer positiven Stimmung mit dem Gefühl mein Leben verbessern zu können zurück gelassen hat. Zudem waren viele praktische Tipps zur Umsetzung dafür enthalten. Eine Minute für mich erklärt sehr gut, was es heißt sich neu zu positionieren. Zum Schluss dieses Blogs ist hier noch ein Video, das mich gerührt hat, weil hier eine Weltklassesängerin bei einem großen Auftritt scheitert und sich dann neu Positioniert. Sie gewinnt mit dieser authentischen Reaktion alle Herzen für sich, doch sehen Sie selbst:

Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Woche,

Dr. Ben Hartwig

 

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