Dieser Blogpost beginnt mit einer Umfrage für Sie, liebe Leser. Diese besteht nur aus einer Frage und ich würde mich freuen, wenn Sie daran teilnehmen, bevor Sie weiter lesen:

Umfrage zu Ihrer Lebensqualität

Als fünfjährige Junge stand ich eines Morgens in der Küche, in der meine Mutter das Frühstück zubereitete. Mit verschlafenem und dennoch angestrengt nachdenklichem Blick schaute ich zu ihr hoch, bis sie sich herum drehte und fragte, was denn los sei? Ich fragte bestimmt: „Warum bin ich hier? Was sollen wir überhaupt auf der Welt?“

In späteren Vorträgen und auf Seminaren kam ich der Antwort ein wenig näher, als es darum ging ein Ziel zu definieren. Hier ist ein Beispiel eines großartigen Vortrages von Vera F. Birkenbihl, der auch gut zu dem Blogpost der letzten Woche über Stress passt:

Zwei Dinge, die uns vom Erreichen unserer Ziele abbringen können, sind geringes Selbstbewusstsein und mangelnde Selbstkontrolle. Beide, Selbstbewusstsein und Selbstkontrolle, sind in wissenschaftlichen Studien als Entscheidende Faktoren für eine gute Lebensqualität untersucht worden. Für eine gute Lebensqualität scheinen auch beide Faktoren gleich wichtig zu sein. Nur unsere Wahrnehmung ist eine andere.

In einer interessanten Veröffentlichung aus diesem Jahr haben sich Forscher aus den USA und aus Singapur der Frage angenommen, ob Selbstkontrolle, in gleichem Maße wie Selbstbewusstsein, als Faktor für eine gute Lebensqualität wahrgenommen wird. Selbstkontrolle wird, als die Fertigkeit unsere Gedanken, Gefühle und Taten zu kontrollieren, definiert. In der Studie kam heraus, dass die Teilnehmer Selbstbewusstsein zwar als essentiell für eine gute Lebensqualität erachten, Selbstkontrolle jedoch nicht.

Wer mehr wissen möchte, kann hier noch einmal nachlesen.

Ich wünsche Ihnen eine tolle und kontrollierte Woche,

Ben Hartwig

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